Niedrig dosiertes Ozon als ergänzender Ansatz bei der Genesung nach Ischämie-Reperfusionsschäden

Niedrig dosierte intravenöse Ozontherapie

In der Praxis zeigt sich, dass eine niedrig dosierte intravenöse Ozontherapie einen möglichen unterstützenden Beitrag zum Genesungsprozess leisten kann. Es wird regelmäßig beobachtet, dass Patienten, die nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall eine Ozontherapie anwenden, eine Verbesserung der Ausdauer, der geistigen Klarheit und der Reizverarbeitung erfahren. Darüber hinaus berichten sie häufig über eine weniger schnelle Ermüdung und eine verbesserte Belastbarkeit im Alltag.

Die Artikel von Viebahn-Haensler und León Fernández beschreibt die zugrundeliegenden Mechanismen von Ischämie-Reperfusionsschäden (I/R-Schäden) und erörtert, wie niedrige Dosen von medizinischem Ozon hier möglicherweise eine schützende Wirkung entfalten können. I/R-Schäden treten auf, wenn die Blutzufuhr zu einem Organ vorübergehend unterbrochen und dann wiederhergestellt wird, wie z. B. bei einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer Organtransplantation. Vor allem in der Reperfusionsphase kommt es aufgrund eines plötzlichen Anstiegs der reaktiven Sauerstoffspezies zu starkem oxidativem Stress. Diese freien Radikale schädigen die Mitochondrien, was zu einer Unterbrechung der Energieversorgung, zur Aktivierung von Entzündungsprozessen und schließlich zum Zelltod führt.

Der vollständige Artikel ist abrufbar unter: Viebahn-Haensler R, León Fernández OS. Schutz von Mitochondrien, Zellen und Organen vor Ischämie-Reperfusionsschäden durch präventive Redox-Bioregulation durch Ozon. Int J Mol Sci. 2025 Jun 10;26(12):5557. doi: 10.3390/ijms26125557. PMID: 40565022; PMCID: PMC12193139.

 

Haftungsausschluss: Die Ergebnisse können von Person zu Person variieren und hängen von persönlichen Umständen und Faktoren ab. Die gezeigten Beispiele sind keine Garantie für das Ergebnis Ihrer eigenen Behandlung.

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